Newsletters

Newsletter 1 – Jänner 2014 [English]

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[from March 2014 on]

TALES: Introducing Oral and Digital Storytelling in the Classroom

TALES is a Comenius Multilateral Project that wants to introduce oral and digital storytelling and the use of storytelling techniques as a pedagogical tool in school education. TALES started in November 2013 and will last 2 years.

The end target groups of TALES are 6 – 18 year old pupils and students. For these groups the project focuses on the development of key competences through storytelling e.g. verbal and communication skills in the mother tongue and in a foreign language, intercultural understanding, digital competences, imagination and creativity, cultural awareness and expression, etc.

In order to reach these groups TALES targets initial teacher training students, teachers at school, teacher trainers as well as curriculum developers, storytellers cooperating with schools, decision-makers in the education sector, scholars in the education sector, interested in using oral and digital storytelling in education.

The consortium will perform a thorough analysis of the state of the art of storytelling as an educational tool. In a next phase a number of good practices will be identified, analyzed and reported. This background work will serve as the basis for the development of a number of cognitive tools about how to effectively introduce storytelling into the classroom. The last stage of the project will see carefully planned and monitored pilots in schools being performed, one per partner, with the cooperation of professional storytellers, in order to test the approach developed during the preparatory phase.

The stories will have a digital interactive version, created using a special dedicated authoring tool made available to schools by the partnership. In addition, a competition on digital storytelling will be launched in the partners’ countries during school year 2014-15. All the stories will be collected in an innovative exploratory portal, available from the project’s website. Based on all these experiences the partnership will produce reports, educational materials and above all a manual for the benefit of all the target groups. The manual will be in English and in each partner language.

Project partners:

Landcommanderij Alden Biesen (BE) – coordinator

The Languages Company (UK)

Katholieke Hogeschool Limburg (BE)

Tallinn University Haapsalu College (EE)

De Verhalenboot / The Storyboat (NL)

Pädagogische Hochschule Steiermark (AT)

Ouvir e Contar, Associação de Contadores de Histórias (PT)

Politecnico di Milano (IT)

For more info please contact the project partners through the website: www.stroriesforlearning.eu.

[from March, 2014 on]

Newsletter 2 – Oktober 2014

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 TALES: Einführung von mündlichem und digitalem ERZÄHLEN (Storytelling) in den Schulunterricht

Erzählen (Storytelling) stellt ein ungeheures Potenzial im Erwerb von EU-Schlüsselkompetenzen wie beispielsweise mutter- und fremdsprachlicher, verbaler und kommunikativer Fertigkeiten, interkultureller Verständigung, digitalen Kompetenzen, Fantasie und Kreativität, Kulturbewusstsein und kulturellem Ausdruck dar.

Wie aber kann man heutzutage die traditionelle wie auch die digitale Erzählkunst in der Aus- und Fortbildung von Lehrkräften ebenso wie in der Unterrichtspraxis quer durch Europa berücksichtigen?

Das TALES-Projekt hat in den Partnerländern (Belgien, Estland, Großbritannien, Italien, Norwegen, Österreich, Portugal) eine umfassende Untersuchung aufgrund von Erhebungen an Lehreraus- und Fortbildungsinstitutionen sowie aufgrund der Befragung von Lehrkräften in der Praxis durchgeführt. Die Fragestellung lautete: „ Hat das Erzählen als Unterrichtstechnik einen positiven Stellenwert in unserem Schulsystem?“

Das Ziel der Befragung war es, Informationen über den Einsatz von Geschichten und der Technik des Geschichtenerzählens (Storytelling) für das Lernen zu erhalten. Der Fragebogen basierte auf Fragen zur Feststellung, wie interessiert und wie bereit aktive Lehrpersonen (aus Grund- und Sekundarbereich), Lehramtsstudierende und Lehrende der Ausbildung sind, ihre Kenntnisse in diesem Bereich zu prüfen und zu erweitern.

Die wesentlichsten Fragen an die Lehrkräfte (inklusive Studierende und Lehrer/innen der Ausbildung) waren:

  • Ist Erzähltechnik/Storytelling (als didaktisches Mittel) Bestandteil der Ausbildung von Lehrkräften in Ihrer Institution?
  • Sind Sie an Storytelling als einem pädagogischen Instrument interessiert? Haben Sie geeignetes Material entwickelt bzw. recherchiert?

Zusätzlich wurden auch professionelle Erzähler/innen bezüglich ihrer Erfahrungen befragt.

Wir erhielten 161 Rückmeldungen von den Lehrer- bzw. Ausbildnerfragebögen. Die Mehrheit der Antworten kam aus dem Bereich der Sekundarstufe (33,78%), gefolgt von der Primarstufe (21,62%). Die Rückmeldungen kamen aus Belgien, Dänemark, Estland, Frankreich, Großbritannien, Island, Italien, Kanada, Norwegen, Österreich und der Schweiz.

Es gab 71 Rückmeldungen von “Storytellers” aus folgenden Ländern: Australien, Belgien, Dänemark, Deutschland, Finnland, Frankreich, Großbritannien, Irland, Italien, Mexiko, den Niederlanden, Norwegen, Österreich, Schweden, der Schweiz, Spanien, Ungarn und den USA. Die meisten dieser Erzähler/innen sind auf der Bühne und im Erziehungsbereich tätig, 50% bilden Storyteller aus , 42% unterrichten Erzähltechnik in unterschiedlichen Bereichen.

Wie oft wenden Sie Erzählen (Storytelling) oder Erzähltechniken in Ihrer Praxis an?
Storytelling wird oft im Zusammenhang mit anderen Aktivitäten eingesetzt, wie etwa Theaterspiel, Lied, szenischische Lesung. Etliche Beschreibungen zeigen auf, dass diese Aktivitäten oft einfach in der Technik sind und einige Rückmelder/innen setzen offensichtlich gar nicht auf digitales Storytelling. 82,09% geben an, dass manche Lehrkräfte Geschichten und/oder Erzähltechniken in ihrer Ausbildungspraxis anwenden. Dieselbe Frage wurde auch bezüglich des digitalen Erzählens gestellt, wobei die Resultate weniger gut sind: 47,54% antworten mit “Ja” 52,46% dagegen mit “Nein”.
Das Ergebnis bestätigt, dass erzählerische Elemente aktiv verwendet werden.

Warum sollte man Erzähltechnik verwenden?
Alle Rückmeldungen (von Lehrkräften und professionellen Erzähler/innen) bestätigen, dass nach deren Meinung Storytelling im Klassenverband alle Aspekte des Lernens und der Entwicklung unterstützen kann, die im Fragebgen aufscheinen, darunter Motivation, Erinnerungsvermögen, Werte, Emotionen, Lernen in Mutter- und Fremdsprache, Lese- und Schreibfähigkeit, Kreativität, Fantasie, (inter)kulturelles Verständnis, das Vernetzen von Informationen aus verschiedenen Fächerbereichen und das Finden von Zusammenhängen in einer Überfülle an Information. Der Durchschnittswert für jedes einzelne der oben genannten Kriterien lag über 4 von 5 (d.h. zwischen “stimme ziemlich zu” und “stimme zur Gänze zu”). Die einzige Fertigkeit, die einen Ergebniswert unter 4 erzielte (zwischen “vielleicht” und “ziemlich”), war die Frage, ob Storytelling in der Klasse Schülern dabei hilft, ihr Lernen zu kontrollieren.

Ist Storytelling (als didaktisches Mittel) Bestandteil der Lehreraus- und Fortbildung in Ihrer Institution?
62,50% der aktiven Lehrkräfte, der Studierenden und der Ausbildner/innen geben an, dass Erzähltechnik als Lehrmethode (durch einen kurzen theoretischen Input) vorgestellt wurde und 20,83% behaupten, dass es als praktisches Ausbildungsmodul (von mindestens 10 Einheiten) angeboten wurde. 19,44% sagen, dass es in ihrer Institution gar nicht zur Anwendung kommt.
Auf die Frage „Sind Sie der Meinung, dass Lehramtsstudierende eine Art von Storytelling-Training erhalten sollen, um es in ihrer künftigen Unterrichtstätigkeit anwenden zu können?“ stimmten alle Lehrkräfte und Lehrenden der Ausbildung (100%) zu, von den professionellen Erzähler/innen hielten es nur 3% für nicht notwendig.

Würden Sie Erzählen als didaktisches Instrument in Ihrem Unterricht gerne einführen? Was würden Sie dafür benötigen?
88.54% der rückmeldenden Personen geben an, sie würden Storytelling gerne als didaktisches Mittel in ihre Unterrichtspraxis einbeziehen. Um es wirksam im Klassenraum einzuführen, brauchen sie methodologisches Material, good practice-Beispiele, Trainings, Geld, Ressourcen und Zeit.
Alle Lehrenden der Lehrerausbildung sind der Überzeugung, dass zukünftige Lehrkräfte eine Art von Erzähltechniktraining erhalten sollten, um Storytelling in ihrem Unterricht anwenden zu können.

Welche Erwartungen haben die Erzähler?
Ein weiteres Ergebnis in dieser Hinsicht ist, dass sowohl der professionelle Erzähler/die professionelle Erzählerin als auch die Lehrperson in diesem Prozess erforderlich ist: der Erzähler sollte auf die praktische Seite des Trainings fokussieren, wohingegen die Lehrkraft ihre Aufmerksamkeit auf den pädagogisch-didaktischen Prozess richten wird. Die Erzähler/innen brauchen Informationen zum Erziehungs- und Bildungsrahmen ihres Landes, in dessen Rahmen sie arbeiten können. Erzähler bieten Einsicht in die Praxis zur Anwendung des Erzählens im Klassenzimmer und können helfen, das Selbstvertrauen und die Kreativität der Lehrenden zu steigern. Auch die inhaltliche Aufbereitung im Zuge des Geschichtenerfindens und –erzählens scheint als eines der Dinge auf, die die Erzähler beitragen können. Ein Ergebnis der Auswertung der Untersuchung ist der offensichtliche Bedarf an strukturierten Materialien für die Anwendung von Storytelling im Unterricht.

Zusammenfassend können wir, bezugnehmend auf die Mehrheit der Rückmeldungen, festhalten, dass Storytelling ein großartiges pädagogisches Mittel ist und dass Erzähler/innen Lehrpersonen inspirieren und ermutigen sollen, Erzähltechniken in ihrem Unterricht einzusetzen.

Der Gesamtbericht zur Erhebung kann unter folgendem Link abgerufen werden: www.storiesforlearning.eu -> “state of the art” (ab 1. November 2014).

TALES ist ein multilaterales Comenius-Projekt zur Einführung mündlichen und digitalen Erzählens (Storytelling) und zur Einsetzung von Erzähltechniken als pädagogisches Instrument in der Schule. Das TALES-Projekt startete im November 2013 und wird 2 Jahre lang durchgeführt werden.

Projektpartner:

Landcommanderij Alden Biesen (BE) – Koordination

The Languages Company (UK)

Katholieke Hogeschool Limburg (BE)

Tallinn University Haapsalu College (EE)

Oslo and Akershus University College of applied sciences (NO)

Pädagogische Hochschule Steiermark (AT)

Ouvir e Contar, Associação de Contadores de Histórias (PT)

Politecnico di Milano (IT)

Newsletter 3 – Dezember 2014

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 TALES: Mündliches und digitales Erzählen im Klassenzimmer

Voller Freude gibt das TALES-Projekt den Beginn des internationalen TALES Wettbewerbs für digitales Geschichtenerzählen und den Erwerb von Schlüsselkompetenzen bekannt.
Für das Schuljahr 2014-15 ist TALES eine Partnerschaft mit PoliCulturaExpoMilano2015 eingegangen, einer welt-weiten Initiative für digitales Erzählen zum Thema der kommenden Weltausstellung: “Feeding the Planet, Energy for Life”.
TALES bietet europäischen Schulen die einzigartige Gelegenheit an einer globalen Lernerfahrung teilzunehmen, indem es im Rahmen des Wettbewerbs eine spezielle Schiene für Geschichtenerzählen und den Erwerb von Schlüsselkompetenzen schafft.
Internationaler digitaler Geschichtenerzählwettbewerb
Schulklassen aller Schularten und aller Altersstufen zwischen 4 – 18 können sich mit ihren Lehrer/innen beteiligen. Sie müssen eine interaktive, multimediale “Geschichte” einreichen, unter Verwendung eines sehr einfachen Webtools, das durch das TALES-Projekt als frei zugängliches Web- service zur Verfügung gestellt wird.
Die Deadline für die Einreichung ist der 15. Juni 2015. Hohe mediale Präsenz wird allen fertigen Erzählungen garantiert: ein Onlineportal, interaktive Installationen innerhalb des Rahmens der Weltausstellung, ein YouTube-Kanal und Web-TV Streaming.
Im September 2015 wird es eine online Preisverleihungszeremonie geben, die Schulen aus aller Welt vernetzen wird. Die teilnehmenden Schüler/innen werden reiche Lernerfahrungen machen, wie z.B.: vertieftes Verständnis des behandelten Gegenstandes; Verbesserung ihrer Kommunikationsfähigkeit durch moderne, multimediale und interaktive Kanäle (Medienerziehung); Verbesserung der Teamfähigkeit und Zusammenarbeit in einer internationalen Umgebung.
Zur Anmeldung gehen Sie bitte auf die TALES-Website und füllen das Anmeldeformular online aus:
www.storiesforlearning.eu -> Wettbewerb

Schulen können eine Basis für Weltbürgertum legen:
es ist eine Herausforderung und eine Chance
für jedes Land (als lokales Anliegen) und für den Planeten (in einer globalen Perspektive)
Anmeldestart: Dezember 2014
Zur Anmeldung: Gehen Sie auf die TALES-Webseite
TALES is a Comenius Multilateral Project that wants to introduce oral and digital storytelling and the use of storytelling techniques as a pedagogical tool in school education. TALES started in November 2013 and will last 2 years.
Project partners:

Landcommanderij Alden Biesen (BE) – coordinator

The Languages Company (UK)

Katholieke Hogeschool Limburg (BE)

Tallinn University Haapsalu College (EE)

Oslo and Akershus University College of applied sciences (NO)

Pädagogische Hochschule Steiermark (AT)

Ouvir e Contar, Associação de Contadores de Histórias (PT)

Politecnico di Milano (IT)

Newsletter 4 – Jänner 2015 [English]

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 TALES: Introducing Oral and Digital Storytelling in the Classroom

The TALES project wants to remind all its followers that enrollment to the
TALES COMPETITION ON DIGITAL STORYTELLING is OPEN!
As we wrote in our previous newsletter, for school year 2014-15, TALES has partnered with PoliCulturaExpoMilano2015, a world-wide initiative of digital storytelling on the theme of the upcoming Universal Exposition: “Feeding the Planet, Energy for Life” (www.policulturaexpo.it/world).
TALES offers European schools the unique opportunity of taking part in a global educational experience, by proposing a digital storytelling competition devoted to key competences acquisition.
Who can participate?
Classes/groups of students of all school levels, supervised by at least one teacher.
What do participants have to do?
Create an interactive multimedia story, with an easy-to-use authoring tool made available to all registered participants. Minimum effort: a “short story” (~5 minutes long); maximum effort: a “complete story” (20-25 min long). Stories must be in English, to allow for mutual sharing across Europe (and the world).
What should the story be about?
Any topic, provided it is somehow related to the Universal Exposition theme; a lot of issues are raised by the Exposition, ranging from sustainability to biodiversity, from local traditions (food, agriculture…) to legends and stories about food, from world hunger to health problems, etc. Participants are provided with plenty of resources and support to link their subject to the Exposition theme.
Why to participate?
To take part in a truly international educational experience, meeting peers from all across Europe (and the rest of the world); to involve students in a highly engaging activity providing substantial benefits, especially in terms of key competences: intercultural communication, media literacy, group-work….
All the stories will be made public not only in the TALES website but also at the Universal Exposition premises, thus giving visibility to the participants’ countries in this important event.
What are the key dates?
Registration is now open; deadline for submitting the stories is the end of May.
What if I want to create a digital story but not take part in the competition?
You can! Just ask for access to the online authoring tool by writing to: nicoletta.diblas@polimi.it. The completed stories will be made public (upon request) in the TALES website.
TO ENROLL: access the TALES website and fill in the registration form online:
www.storiesforlearning.eu -> competition
Contact: nicoletta.diblas@polimi.it
Creating a digital story together
Collaborative Digital storytelling is an effective way for having students gain substantial educational benefits of various kinds. First of all, students get cognitive benefits in terms of enhanced curiosity towards the subject-matter, capacity of reformulating knowledge and deeper understanding. Second, being the activity a collaborative one, students improve their social skills: they learn how to work in groups, to take initiative and to negotiate with their peers. Third and very important, creating a digital story is a communication exercise with new technologies that dramatically increases the students media literacy: they learn how to organize a multimedia, interactive artifact, how to combine audio and images, how to blend music and videos, how to envisage an interactive fruition of their work by a final “reader”. And much more can be achieved! None better than teachers can express what it means to be involved, all together, at a common creative task, which seems to naturally bring in external helpers and go beyond the classroom’s walls:
“in the last weeks, a father came to work with us, and this made us feel less lonely and created within the class a feeling of warm complicity that extended beyond the classroom’s walls. From that moment on, any hierarchy was broken, the school bureaucracy was overcome, co-presence of teachers were created where there should have been none and the lesson was turned into a think-tank, a laboratory of ideas. Now that everything is over, we are really proud of what we have done and we almost feel empty, without those hours in which teachers had turned into students, parents into experts, and, most important, students had become creators of knowledge”

(Junior high-school teacher, Italy, 2013)

Roughly speaking, the main steps to collaboratively create a digital story are: (1) Choice of the topic; (2) Content gathering; (3) Story organization; (4) (Multimedia) content creation; (5) Content upload in the tool and (6) Evaluation. Typically, classes are organized into groups to perform these tasks: they split into groups after step 3, i.e. once the story organization (into chapters and possibly sub-chapters) is settled: each group is charged with a specific part of the story. Groups can provide mutual help and the final evaluation is done together. The teacher supervises the whole work.
Figures 1 to 6 exemplify some of the above steps
Fig. 1 Planinng the visual communication (pre-school) Fig. 2 If needed, images can be scanned (pre-school)
Fig. 3: audio recording (junior high-school) Fig. 4 Students deal with technical issues (primary school)
Fig. 5. Final evaluation (pre-school) Fig. 6. Final evaluation (high-school)
NEWS on the TALES’ project:
An online course (MOOCs) for teachers on digital storytelling has been launched
To register: www.storiesforlearning.eu -> training days
Through the MOOC, thriving international communities of teachers are created: support can be found and given, cooperation established. Do not miss this opportunity for a truly international educational experience!
February 12-13, 2015: Training days at the Landcommanderij Alden Biesen.
To know more: www.storiesforlearning.eu -> training days
TALES is a Comenius Multilateral Project that wants to introduce oral and digital storytelling and the use of storytelling techniques as a pedagogical tool in school education. TALES started in November 2013 and will last 2 years.
Project partners:

Landcommanderij Alden Biesen (BE) – coordinator

The Languages Company (UK)

Katholieke Hogeschool Limburg (BE)

Tallinn University Haapsalu College (EE)

Oslo and Akershus University College of applied sciences (NO)

Pädagogische Hochschule Steiermark (AT)

Ouvir e Contar, Associação de Contadores de Histórias (PT)

Politecnico di Milano (IT)

Newsletter 5 – Mai 2015

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 TALES: Mündliches und digitales Erzählen im Klassenzimmer


Der digitale TALES -ERZÄHLWETTBEWERB
Eine NEUE Option der Teilnahme: Reichen Sie eine KURZE GESCHICHTE ein!
Registrierung zwischen 1. April und 31. Mai 2015
Wie schon in den vorigen Newslettern beschrieben, ist TALES für das Schuljahr 2014/15 mit der PoliCulturaExpoMilano2015, einer weltweiten Initiative für digitales Erzählen, eine Partnerschaft zum Thema der Weltausstellung: “Den Planeten ernähren, Energie für das Leben” (www.policulturaexpo.it/world) eingegangen.
Nun gibt es eine neue Option der Teilnahme: die “KURZEN GESCHICHTEN”.
Eine Kurze Geschichte ist eine multimediale Geschichte in begrenzter Länge (4-5 Minuten), die auch eine begrenzte Anstrengung erfordert: 2 – 4 Wochen Arbeit in der Klasse. Trotzdem hat das Erstellen dieser kurzen Geschichte alle pädagogischen Vorteile digitalen Erzählens in der Schule, wie z.B. verbesserte Kommunikationsfähigkeiten, bessere Medienfertigkeiten, vertieftes Verständnis des Unterrichtsgegenstandes, Fähigkeiten in der Zusammenarbeit, usw.
Lehrer/innen können verschiedene Kurze Geschichten in einer einzigen Klasse erstellen lassen, indem sie verschiedene Untergruppen von Schüler/innen an unterschiedlichen Geschichten arbeiten lassen.
Die Kurze Geschichte ist das ideale Format für Situationen, in denen aus vielfältigen Ursachen (z.B. Zeitmangel, fehlender Vorerfahrung, Sorge, ein komplexeres Projekt nicht zustande zu bringen), Lehrer/innen es vorziehen, nicht mit einer größeren Herausforderung zu beginnen.
Alle kurzen Geschichten werden (auf Anfrage) auf der TALES- Webseite veröffentlicht.
Um teilzunehmen, gehen Sie bitte auf die TALES-Webseite und füllen Sie das Teilnahmeformular online aus:
www.storiesforlearning.eu -> Wettbewerb
Kontakt: nicoletta.diblas@polimi.it
TALES ist ein multilaterales Comenius Projekt, das mündliches und digitales Erzählen und die Verwendung von Erzähltechniken im Unterricht als pädagogisches Werkzeug unterstützen will. TALES hat im November 2013 für zwei Jahre die Arbeit aufgenommen.
Project partners:

Landcommanderij Alden Biesen (BE) – coordinator

The Languages Company (UK)

Katholieke Hogeschool Limburg (BE)

Tallinn University Haapsalu College (EE)

Oslo and Akershus University College of applied sciences (NO)

Pädagogische Hochschule Steiermark (AT)

Ouvir e Contar, Associação de Contadores de Histórias (PT)

Politecnico di Milano (IT)

Newsletter 6 – Juni 2015 [English]

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COURSE & FINAL CONFERENCE

24 – 26 September 2015, Beja, Portugal

INVITATION

 TALES: Introducing Oral and Digital Storytelling in the Classroom

TALES is a Comenius Multilateral Project that wants to introduce oral and digital storytelling and the use of storytelling techniques as a pedagogical tool in school education.
The end target groups of TALES are 6 – 18 year old pupils and students. For these groups the project focuses on the development of key competences through storytelling.
In order to achieve this, TALES targets initial teacher training students, teachers at school, teacher trainers as well as curriculum developers, storytellers cooperating with schools, decision-makers in the education sector …, interested in using oral and digital storytelling in education.
For these target groups the project team created a sound approach for introducing storytelling in the classroom, based on methodology analysis, a collection of good practice examples in Europe, expertise gathered while organising pilot projects … All this will be presented in a TALES manual and on the project website.
You are kindly invited to the final TALES conference & course that will take place in Beja, Portugal. The course & conference starts on 24 September at 13.00 and ends on Saturday 26 September at 16.30. At the conference we will present the results and material of the project. There will also be key notes and workshops by educationalists and professional storytellers. In the evenings participants will also have the opportunity to attend the international storytelling festival, organised by the city of Beja.
Target groups: active teachers, teacher trainers, storytellers, educational policy makers … interested in introducing oral or digital storytelling in the classroom.
Costs: There is no conference or course fee, participation is free of charge.
Participants pay their travel costs and accommodation & subsistence.
ERASMUS+ KA1: Schools with a KA1 grant and a European Development Plan including staff development on education through storytelling, innovative didactics, cultural competences, … can use their grant for attending the course & conference.
Venue: Beja city hotels and rooms. The conference will take place at the Municipal Theatre (Teatro Municipal Pax Julia) in the historic centre of Beja.
Travel: Beja is situated in the Alentejo region in Portugal, about 180 km. south east of Lisbon. International participants can arrive on the evening of the 23rd or the morning of the 24th September. International participants can travel via Lisbon International airport. There are train and bus connections to Beja.
Places to stay: in Beja (prices from 35€ to 50€ single room per night):
Places to eat in Beja: there are several restaurants in the historical centre where the average price of a complete meal is under 15€.
Registration of non-Portuguese participants ONLY via: myriam.swinnen@cjsm.vlaanderen.be
Draft programme
Wednesday 23 September
17.00: arrival international guests & trainers
20.30: dinner
Thursday 24 September:
10.00 – 12.30: arrival international and local guests. Registration
13.00: Lunch
14.00 – 17.30: workshop:
–> Oral storytelling in the classroom: Jan Blake, storyteller (UK)
20.00: dinner & festival programme
Friday 25 September
08.30 – 09.30: registration of local conference guests
09.45: Opening International TALES conference
10.00: TALES: Key Competence development & Storytelling in the Classroom: Guy Tilkin, TALES coordinator, Landcommanderij Alden Biesen (BE).
10.45: Keynote: “Oral Storytelling in the classroom”: Jan Blake, UK, storyteller
11.30: coffee break
12.00: Keynote: “Using Story in education and professional development”
–> (title to be confirmed): Jennifer A. Moon, UK,
13.00: lunch
14.30: Parallel workshops: the Tales pilots
16.00: Parallel workshops: the Tales pilots
20.00: dinner & festival programme
Saturday 26 September
08.30 – 09.30: registration of local conference guests
09.45: The TALES approach
10.30: coffee break
11.00: Keynote: Digital storytelling in the classroom (speaker to be confirmed)
12.30: lunch
13.30: Parallel workshops on storytelling and digital storytelling in the classroom: Jan Blake, Nicoletta di Blas, Patricia Huion & Marleen Mesotten, Heidi Dahlsveen)
16.30: end of the conference departure or
20.00: dinner and festival
Sunday 27 September: departure
TALES is a Comenius Multilateral Project that wants to introduce oral and digital storytelling and the use of storytelling techniques as a pedagogical tool in school education. TALES started in November 2013 and will last 2 years.
Project partners:

Landcommanderij Alden Biesen (BE) – coordinator

The Languages Company (UK)

Katholieke Hogeschool Limburg (BE)

Tallinn University Haapsalu College (EE)

Oslo and Akershus University College of applied sciences (NO)

Pädagogische Hochschule Steiermark (AT)

Ouvir e Contar, Associação de Contadores de Histórias (PT)

Politecnico di Milano (IT)

Newsletter 7 – September 2015

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 TALES: Mündliches und digitales Erzählen im Klassenzimmer

Erzählen oder nicht erzählen?

Die Kraft des (Geschichten)Erzählens im Unterricht ist weithin anerkannt. Viele Aspekte des Geschichtenerzählens sind aus unserem Leben gegriffen, der Art wie wir denken und (versuchen) die Welt zu verstehen. Lehrer/innen und Trainer/innen sehen üblicherweise die Vorteile der ‘technischen Kompetenzen’, die durch das Storytelling erreicht werden, aber manchmal werden die sozialen Auswirkungen und die Effekte alternativen Denkens, die durch den Inhalt der Geschichten vermittelt werden, unterschätzt. Es ist sehr wichtig, auch diesen Gesichtspunkt in den Mittelpunkt zu stellen.

Narratives Denken
Ein Hauptargument für die Einführung von Storytelling im Klassenzimmer ist, dass Geschichten und Erzählen ein ‘narratives Muster’ verwenden. Jede Geschichte ist ein Narrativ und deren Struktur richtet sich nach der Art in der wir als lernende Individuen persönlichen Erfahrungen Bedeutung (oder Sinn) zuweisen. Information in Gestalt von Geschichten kann von unserem Gehirn besser aufgenommen werden. Inhalte in Form von Geschichten anzubieten wird auf vielerlei Art als dem Lernprozess zuträglich gesehen. Es agiert als ‘sinngebendes Werkzeug’, unterstützt unsere Vorstellungskraft und die Gedächtnisfähigkeit und trägt zur Identitätsfindung bei.
Ein Narrativ oder eine Geschichte ist jede Art Bericht über zusammenhängende Ereignisse, ob tatsächliche oder vorgestellte, präsentiert in einer Folge von geschriebenen oder gesprochenen Worten, oder stehenden oder sich bewegenden Bildern (Wikipedia). J. Bruner (1986) argumentiert, dass wir zwei Arten von Denken verwenden: “eine paradigmatische und einen narrative”. Die erste ist ‘logisch’ und sucht nach kausalen Beziehungen (Deduktion, Induktion, Abduktion). Sie beschäftigt sich mit Fakten und objektiver Wahrheit. Die narrative Art des Denkens beschäftigt sich mit menschlichen Absichten, Gefühlen und persönlichen Erfahrungen. Polkinghorne (1988) drückt es so aus: “Der paradigmatische Zugang sucht nach universellen Wahrheitsbedingungen, der narrative Zugang hingegen besondere Verbindungen zwischen Beziehungen.” In westlichen Gesellschaften (und westlicher Bildung) wird der paradigmatische Zugang weit mehr geschätzt als der narrative.

Geschichten erzählen als sinnstiftendes Werkzeug
Lehren durch Narrative trägt zum Lernprozess bei, da der Inhalt in einer Struktur angeboten wird, die sich auf unsere persönlichen Sinnstiftungsprozesse bezieht. “Narrative sind eine fundamentelle Struktur menschlicher Sinnstiftung.” (J. Bruner, 1986). Auch M. Clark and M. Rossiter (2008) sind überzeugt, dass “Sinnstiftung ein narrativer Prozess“ ist. Wir geben unseren Alltagserfahrungen Bedeutung, indem wir sie zu Geschichten machen, indem wir Narrative konstruieren, die Dinge miteinander verbinden. Es ist eine Sache der Verortung von Erfahrungen innerhalb einer speziellen Erzählung oder durch das Konstruieren eines neuen Narrativs”.
Wir versuchen, jede neue Information mit einer bereits bestehenden zu einem Gedankenstrang zu verbinden. Die neuen Elemente werden in eine Geschichte ‘gepackt’ und mit bestehenden Narrativen verbunden. Die Art der Beziehung zwischen neuen und alten Narrativen und der Platz, den das neue Narrativ einnimmt in den (kulturellen) Clustern der alten definiert ihre Bedeutung(en). “Daher ist die effektivste Art Lernende mit Bildungsbotschaften zu erreichen, mit und durch diese narrativen Konstruktionen. Lernende verbinden neues Wissen mit gelebter Erfahrung und verweben es mit schon bestehenden bedeutungsvollen Narrativen.” (Hopkins 1994)

Storytelling als Gedächtnisstütze
Es ist nicht nur der narrative Sinnstiftungsprozess der durch Lehren mit Geschichten verbessert wird, sondern auch unser Gedächtnis profitiert davon. Verbindungen mit ‘existierenden Narrativen’ in unserem Gehirn herzustellen, ist ein Weg, neue Inhalte mit dem zu verbinden was wir schon wissen und woran wir uns erinnern; es ist die Konstruktion unserer Erinnerung. Dieser Prozess wird durch zwei Faktoren verstärkt: die Phantasie- und die Gefühlsebene von Storytelling.
Beim Hören einer Geschichte erzeugen wir Bilder in unseren Köpfen. Erzählen und Zuhören involvieren kreative Prozesse. Der Erzähler führt Bilder ein und ‘dirigiert’ die Phantasie der Zuhörer im Publikum. “In der mündlichen Tradition inkludiert Erzählen den Erzähler und die Zuhörer. Der Erzähler erschafft die Erfahrung, während das Publikum die Botschaft aufnimmt und persönliche geistige Bilder aus dem Gehörtem und den Gesten schafft. Das Publikum wird zum Ko-Kreator der Kunst.” (AskDefine.com)
Die Vorstellungsfähigkeit ist ein wichtiges Element im Aufbau des Gedächtnisses. P. Harris (2000) meint “Wenn Erwachsene eine Geschichte hören, entstehen sozusagen vor ihrem geistigen Auge Bilder oder Modelle der beschriebenen Situation oder der Geschehnisse, die sich entwickeln. Es sind die geistigen Modelle, die sich über eine lange Zeit erhalten, viel besser als die speziellen Worte.” Er argumentiert, dass diese geistigen Modelle, die in der Vorstellung entstehen, sich aus frühkindlicher Beschäftigung mit Narrativen und Phantasiespielen (MIT.edu paper) zusammensetzen. Auch Denken in Metaphern ist ein Aspekt von Phantasie und Kreativität. Vergleiche und Analogien zwischen Elementen verschiedener Kategorien herzustellen, ist kreatives Denken. Eine Geschichte kann selbst eine Metapher sein oder Anzahl von Metaphern anbieten.
Aber auch der emotionale Aspekt ist wichtig. Geschichten sprechen das Herz an, sie beteiligen den Zuhörer emotional, erwecken Gefühle, bewegen Menschen aktiv zu werden. “Geschichten sind wirkmächtig gerade weil sie Lernende auf einer zutiefst menschlichen Ebene erreichen. Geschichten ziehen uns in eine Erfahrung auf mehr als einer kognitiven Ebene; sie sprechen unseren Geist, unsere Phantasie, unser Herz an, und diese Verbindung ist komplex und holistisch”. (Clark and Rossiter, 2008)

Storytelling als identitätsstiftend: wir sind Geschichten
« Un homme, c’est toujours un conteur d’histoires,
il vit entouré de ses histoires et des histoires d’autrui,
il voit tout ce qui lui arrive à travers elles;
et il cherche à vivre sa vie comme s’il la racontait »

J.P. Sartre

Auch J.P. Sartre stellt fest, dass wir von Geschichten umgeben sind. Geschichten sind in unserem Gedächtnis, in unserer Familiengeschichte, unserer Straße, Stadt, unserem Land. Geschichten tauchen auf, wenn wir Freunde treffen, Kollegen, Nachbarn … Sie erzählen vom täglichen Leben, Glück, Kummer, Zorn, Furcht oder nur „fait divers“. Geschichten helfen uns, eine Gemeinschaft aufzubauen und Vertrauen aufzubauen.
Bedeutung und Sinn erkennen in dem was wir täglich tun, ist nicht nur ein individueller Lernprozess, sondern auch ein sozial-konstruktivistischer Lernprozess. Als solcher fußt er auch in einem kulturellen und sozialen Kontext. Wir schaffen unsere Geschichten gemeinsam mit unseren Peers. Die Grundsteine kommen aus unserer sozialen Umgebung, wir siedeln unsere Narrative an den zur Verfügung gestellten Modellen an.
Es gibt also eine Reihe guter Argumente für die Einführung von Methoden für Lehren und Lernen über Geschichten. Wenn Sie mehr darüber erfahren wollen, gehen Sie bitte auf www.storiesforlearning.eu
TALES is a Comenius Multilateral Project that wants to introduce oral and digital storytelling and the use of storytelling techniques as a pedagogical tool in school education. TALES started in November 2013 and will last 2 years.
Project partners:

Landcommanderij Alden Biesen (BE) – coordinator

The Languages Company (UK)

Katholieke Hogeschool Limburg (BE)

Tallinn University Haapsalu College (EE)

Oslo and Akershus University College of applied sciences (NO)

Pädagogische Hochschule Steiermark (AT)

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Politecnico di Milano (IT)

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